1972Man stelle sich den Werkraum des Technikums von La Chaux-de-Fonds während der Pause vor: Ein Mitschüler, dessen Mutter als Krankenschwester in einer Klinik der Stadt arbeitet, erzählt uns, dass ein 11-jähriges Kind, welches infolge eines Unfalles an Tetraplegie leidet, nicht mehr im Stande sei, selbständig eine Schwester um Hilfe zu rufen. Die Isoliertheit, in welcher sich Pascal – zudem anfällig auf Blutvergiftungen – befindet, kompliziert die Situation. Konfrontiert mit diesem Problem kam mir die Idee, einen Apparat zu erfinden, welcher die Bewegungen der Zunge erfassen kann, um diese in „elektrische Befehle“ umzuwandeln. Ich erhielt von einem meiner Professoren, Francis Schwab, die Schlüssel zu seinem Labor, worin ich die Leiterplatte des zukünftigen Apparates ausarbeiten konnte. Dieses Umweltkontrollsystem, genannt «LINGUADUC» (durch die Zunge geführt...) wurde in meinem Keller hergestellt.  Das Kind hat damit die Möglichkeit die Schwester zu rufen, eine Lampe oder sein Radio ein- und auszuschalten, oder eine Modelleisenbahn in Gang zu setzen. Der Chirurg Dr. René Gerber, der in der gleichen Klinik operiert, wo sich das Kind befindet, lässt mir am 24. März 1972 ein Schreiben zukommen, dessen Inhalt übersetzt folgendermassen lautet: «Lieber Herr Gabus, Ich gratuliere Ihnen sehr zu Ihrer intelligenten Erfindung, über deren Nutzen Sie sich wohl kaum ein ausreichendes Bild machen können. Den Rest seines Lebens für die kleinsten Dinge total abhängig zu sein, erfordert von Seiten des Kranken ein enormes Mass an Mut und Selbstüberwindung. Dank Ihnen können Tetraplegiker aus eigener Kraft ohne fremde Hilfe etwas selber machen. Danke Herr Jean-Claude Gabus. Hochachtungsvoll, Dr. R. Gerber» (Artikel). Auch Dr. Alain Rossier, damals Chefarzt des Spitals Beau-Séjour in Genf (Rehabilitationszentrum), bestätigt mir das Interesse an einer solchen Vorrichtung. Jetzt stehe ich jedoch vor einem Dilemma! Seit fünf Generationen sind wir in unserer Familie Uhrenmacher. Mein Vater führt das Familienunternehmen, welches Uhrgehäuse, hauptsächlich aus Gold und Stahl, fabriziert. Soll ich seine Nachfolge antreten? Mein Vater ermuntert mich, meinen eigenen Weg zu gehen und «entlässt» mich somit aus dieser Familientradition. Er bietet mir seine Hilfe an. Mit seiner beratenden Unterstützung beginne ich, den Wert dieser Arbeit anzuerkennen und präsentiere sie sogar anlässlich der Internationalen Erfindermesse in Brüssel. «LINGUADUC» wird unter Applaus der Jury mit einem ersten Preis ausgezeichnet (den ersten Preis, eine Goldmedaille, die mit dem Diplom abgegeben wird, erhalte ich jedoch nicht: sie muss zu einem hohen Preis selber erworben werden...). Diese Messe fand zur gleichen Zeit statt wie die Diplomprüfung meiner Ausbildung zum Maschinenbautechniker. Während uns 7 Wochen zur Realisierung dieses Projektes zur Verfügung standen, lieferte ich meine Arbeit nach drei Wochen ab. Ich erhielt gerade noch eine genügende Note mit dem Kommentar des Experten: «...wird in seinem Leben bestimmt nie eine Maschine konstruieren...» Der Direktor des Technikums, Pierre Steinmann, hat sich nicht geirrt: Er kompensiert diesen pessimistischen Kommentar schon bald durch viele aufmunternde Worte, auf dem begonnenen Weg weiterzufahren.  Jetzt geht es darum einen Partner im technischen und kaufmännischen Bereich zu finden, um das Produkt auf den Markt zu bringen. Schlussendlich beginnt die Lancierung des Projektes in Bern. Ich beginne am 15. September 1972: SIGNALE UND AUTOMATIK AG kümmert sich um die technische Seite, CARBA, spezialisiert in der Fabrikation von industriellem und medizinischem Gas, um den Absatz. Nach einigen Monaten ist ein handelsgerechtes Modell von «LINGUADUC» erhältlich. Als Folge eines Artikels über «LINGUADUC» in der Presse erhalte ich einen Telefonanruf der Mutter eines fünfjährigen Mädchens mit zerebraler Bewegungsstörung (CP). Basierend auf dieses Telefongespräch kommen wir beide zum Schluss, dass der Apparat für das Mädchen in Frage kommen könnte. Ich begebe mich an ihren Wohnort in Genf und muss auf Anhieb feststellen, dass die Inkoordination, die die Bewegungen von Myriam charakterisiert, den Einsatz meines Apparates unmöglich machen. Eine erste und entscheidende Lektion in Demut: Die Technik vermag nicht alles zu lösen… Da ich zuvor noch nie die Gelegenheit hatte, mit CP-Personen zu arbeiten, schlage ich der Mutter von Myriam vor, einige Tage mit ihr bei mir zu Hause in Bern zu verbringen. Sie stimmt zu. Ich lerne die Auswirkungen, die diese Behinderung nach sich zieht, besser zu verstehen. Ich bin tief beeindruckt vom Fehlen der sprachlichen Kommunikation, das die mit CP schwerstbetroffenen Personen charakterisiert. Daraus resultiert ein weiteres entscheidendes Treffen mit Jacqueline Baillod, Heilpädagogin und Vorsteherin einer Schulklasse von CP-Kindern in La Chaux-de-Fonds. Hier ist der eigentliche Beginn meiner Tätigkeit, die sich auf die Verbesserung der Kommunikation von Personen ohne Lautsprache spezialisiert. Ich beginne mit der Suche nach einer angepassten Schreibmaschine und trete in Kontakt mit der englischen Firma POSSUM. Der Direktor, Reginal Meiling, hat Maschinen, insbesondere Schreibmaschinen, für Personen mit Thalidomid entwickelt. Reginal hat im Spital von Stoke Mandevil seine ersten Arbeiten begonnen. Die Firma CARBA, inzwischen mein Arbeitgeber, importiert die POSSUM Maschinen. Diese funktionieren jedoch bei CP-Personen nicht gut, obwohl sie den Bedürfnissen der Thalidomid-Patienten (Personen mit schweren angeborenen Deformationen als Folge der Einnahme eines während den Fünfzigerjahren verschriebenen Medikamentes) ausserordentlich gut entsprechen. Obschon sie nur wenige kleine Bewegungen ausführen können, stehen diese jedoch völlig unter ihrer eigenen Kontrolle. Ausserdem können diese Patienten normal sprechen und sind normal begabt. Bei den CP-Patienten verhält es sich anders. Ihre Bewegungen sind unkoordiniert und die am schwersten Betroffenen sind nicht in der Lage, verbal zu kommunizieren. Man stellt fest, dass bei diesen Kindern zu den Folgen der Behinderung auch eine Lernstörung hinzukommt. In einer solchen Situation können die POSSUM-Maschinen keine zufrieden stellende Lösung bieten: Die Inkoordination der Bewegungen verursacht zu viele Fehlsteuerungen; die Maschine kann dem Willen des Benutzers nicht Folge leisten! Ohne Zweifel braucht es die grösste Liebe und Sensibilität, wie dies Menschen wie Jacqueline Baillod aufbringen, um zu verstehen, dass die Intelligenz dieser Kinder in ihrem eigenen Körper gefangen ist. Obwohl eine Lernbehinderung sicher vorhanden ist, scheint es mir nicht utopisch die Meinung zu vertreten, dass ihr Entwicklungspotential sicher ausreichend, ja sogar intakt ist. 1973CARBA ist einverstanden, zusätzlich zu «LINGUADUC» ein Produktsortiment für die Kommunikation zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für cerebral gelähmte Kinder in la Chaux-de-Fonds, Jacqueline Baillod und Eric Mühlemann der Firma ISMECA erarbeiten wir eine erste Generation von Kommunikationsgeräten. Von diesem Moment an wird mir richtig bewusst, dass meine Stärke vor allem in der Konzeption von neuen Geräten liegt und nicht in deren technischen Ausarbeitung. Ich betrachte mich in gewissem Sinne als «Architekt» der nachfolgenden Projekte. Ich versuche die Bedürfnisse von behinderten Personen und deren Umfeld zu analysieren um anschliessend daraus eine mögliche technische Lösung abzuleiten. Ich muss mit Ingenieuren zusammenarbeiten, die projektspezifisch über die notwendigen technischen Kenntnisse verfügen. Beim ersten Teil dieser Arbeit geht es um die Schnittstelle zwischen dem Behinderten und dem Gerät (was wir als «Detektoren» bezeichnen). In dieser Zeit werden spezielle Sensoren erfunden und ausgearbeitet (um den Druck, die Position, die Bewegung oder sogar den Ton der Stimme zu erkennen) sowie verschiedene Filter, welche zur Eliminierung von möglichen Fehlern bestimmt sind, die sich infolge von krampfartigen Bewegungen vor oder nach der willentlichen Befehlseingabe ergeben können. 1974Die ersten Schritte bei der Benutzung dieser Geräte sind faszinierend. Kinder, die noch nie sprechen konnten, beginnen zu schreiben: Sie teilen uns aus eigener Initiative mit, worauf sie Lust haben. Ich bin mir nicht wirklich bewusst, dass hier etwas Revolutionäres geschieht. Spreche ich in Kreisen der Fachwelt darüber höre ich zum Bespiel in Bern: Was Sie da machen ist technisch gesehen wunderbar aber in praktischer Hinsicht nutzlos. Diese Kinder sprechen nicht, also sind sie auch nicht fähig zu denken...» oder anlässlich eines 1974 durchgeführten Seminars im CHU de la Salpetrière, als ein in der Behandlung von zerebralen Bewegungsstörungen spezialisierter Professor erklärte: Kinder, die aufgrund des Schweregrades ihrer Behinderung auf solche Maschinen angewiesen sind, verfügen nicht über die notwendige Intelligenz, um davon einen Nutzen zu ziehen. Auf dem Heimweg am gleichen Abend gehen mir diese Behauptungen ständig im Kopf herum: «Warum sagt er das? Wer hat Recht? Muss man weitermachen?» … Glücklicherweise wurden die Geräte zu diesem Zeitpunkt bereits von mehreren Kindern, besonders in der Klasse von Jacqueline Baillod, richtig oder zumindest überzeugend eingesetzt. Manchmal erinnere ich mich sogar dankbar an jene pessimistischen Reaktionen; sie haben mich gleich zu Beginn gelernt mit Zweifeln zu leben, mit der Notwendigkeit, sich oft zu hinterfragen und auch nicht davor zurückzuschrecken, sich im Rahmen des Möglichen selber in Frage zu stellen. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt willigt die Firma CARBA ein, mit einem Team aus Deutschland zusammenzuarbeiten: Das Südwestdeutsche Rehabilitationskrankenhaus in Langensteinbach bei Karlsruhe. Eine Ergotherapeutin des Krankenhauses, Bärbel Hauber, ist bereit, sich während eines Jahres ausschliesslich mit der Anwendung dieser Geräte zu befassen. Die Arbeit von Bärbel wird direkt durch CARBA bezahlt. Somit sind für die Schweiz sowie auch für Deutschland die ersten Schritte unternommen, einen grösseren Anwendungssbereich, der über das Team von Jacqueline Baillod hinausgeht, auf die Beine zu stellen. 1975 Nichtsdestotrotz muss zugegeben werden, dass, was die kommerzielle Seite betrifft, völlige Flaute herrscht. Es ist nur ein minimaler Absatz dieser Produkte zu verzeichnen, obschon die Personen, die unsere Arbeiten kennen, das Vorhandensein des Bedürfnisses bestätigen. Herr Gerhard Grossglauser, Direktor der Schweizerischen Stiftung für das zerebral gelähmte Kind, interessiert sich sofort für unsere komischen Maschinen. Er bestellt bei CARBA 25 komplette Geräte und stellt diese in 25 schweizerischen Sonderschulen zur Verfügung. Das ist der eigentliche Durchbruch. Kurze Zeit später akzeptiert die eidgenössische Invalidenversicherung aufgrund der von den Teams anlässlich der jährlich durchgeführten Kongresse präsentierten Resultate, die Finanzierung der Geräte zu übernehmen. Die Geräte umfassen das Material, das notwendig ist zum Kommunizieren, zum Rechnen zum Zeigen von Bildern, Gegenständen und Piktogrammen. Die Schnittstelle beinhaltet den Detektor durch pneumatischen Druck, das Infrarot-Empfangsgerät, den Radar-Bewegungssensor durch Dopplereffekt sowie ein Mikrofon, das Stimmlaute aufnehmen kann. Eine grosse Tastatur, inspiriert durch eine Arbeit des Belgiers Luc Hostyin, ermöglicht die Benutzung der Tasten durch Ziehen oder Drücken mit unterschiedlicher Druckstärke und erlaubt die Buchstabenanordnung der Tastatur zu programmieren, um sie der Behinderung des Benutzers ergonomisch bestmöglich anzupassen.  Zu diesem Zeitpunkt beginnt CARBA auch, das Material zu exportieren. Das erste Land ist Belgien, unmittelbar gefolgt von den Vereinigten Staaten. Tatsächlich ist anlässlich einer Präsentation dieser Arbeit in Paris im Jahr 1974 ein amerikanisches Mitglied der UCPA (United Cerebral Palsy) der Meinung, dass das Material anlässlich ihres jährlich stattfindenden Konvents präsentiert werden sollte. 1975 habe ich während dieser Veranstaltung in Pittsburg Gelegenheit, die gesamte Palette der Geräte vorzustellen. Da es in den Vereinigten Staaten zur Zeit noch kein vergleichbares System gibt, wird es sofort von etwa hundert Sonderschulen erworben. Zu der selben Zeit sind Laboratorien wie das Trace Center (Madison, Wisconsin) unter der Führung von Gregg Vanderheiden im Begriff, sich in die gleiche Richtung zu wagen. Von 1975 bis 1980 exportiert CARBA seine Geräte nach Europa, Nordamerika, Australien, Neuseeland und Japan. In 1979 versammeln sich beim letzten durch CARBA in Bern organisierten Kongress mehr als 300 Personen aus 13 verschiedenen Ländern. Dazu zählen einige Amerikaner und eine Australierin. Die Teilnehmer, worunter einige von ihnen offiziell an ihrem Arbeitsplatz krank gemeldet sind – ihr Arbeitgeber erlaubt es ihnen nicht, an einem Kolloquium teilzunehmen, wo lediglich solch nebensächliche Themen behandelt werden – schlafen zum Teil in unseren Büros in Bern! Diese Kolloquien haben sehr viele Publikationen hervorgebracht, von denen man sicher sagen kann, dass sie eine wichtige Informationsquelle darstellen und als Grundstein für mehreren heute noch verwendeten Arbeiten dienen. 1976CARBA erwirbt die sehr kostspielige Lizenz eines Gerätes, das in der Informatikabteilung einer Schweizer Universität entwickelt wurde. Dieses Gerät, das die Fähigkeit hat, den Morsecode in schriftlichen Text umzuwandeln, ist prädestiniert dazu, sich 22 Jahre später zum «B.A.Bar-Projekt» zu entwickeln! Die Schwierigkeit bei der Ausarbeitung und sein Preis sind Gründe, warum dieses Projekt während Jahren nicht zu einem Produkt führte. 1978Ab 1978 werden in der zweiten Generation der CARBA Maschinen die ersten Mikroprozessoren eingesetzt. Mit den Geräten wird etwas Textverarbeitung, Zeichnen und Musikmachen ermöglicht.
1980Die Direktion von CARBA entschliesst sich, den Geschäftsbereich «CARBA-LINGUADUC» aufzugeben. Tatsächlich weist die Bilanz auf der finanziellen Seite ein Riesenloch von Fr. 1’500’000.– auf. Ich sowie mehrere meiner Kollegen werden entlassen. CARBA entschliesst sich jedoch, einen von uns, Herrn Georges Wenger, der in diesem Bereich tätig ist, weiter zu beschäftigen. Es geht darum, die zu diesem Zeitpunkt etwa 1000 Benutzer nicht im Stich zu lassen. Hut ab und ein Dankeschön an CARBA für all ihre Bemühungen und ihre Vorgehensweise bei der Auflösung der «LINGUADUC» Aktivitäten. Nichtsdestotrotz empfinde ich das Ende dieser Aktivität als eine Niederlage. Es scheint mir wie wenn ich das Vertrauen meines Arbeitgebers missbraucht hätte, indem ich immer behauptet habe, dass wir auch wirtschaftlich «beinahe» am Ziel angelangt seien. Es sind zum grossen Teil die Fortschritte in der Technologie, welche indirekt für dieses Tätigkeitsgebiets das Ende ankündigten. Das Erscheinen der Personal Computer wie APPLE, COMMODORE oder SINCLAIR scheinen in den Augen einiger unserer Kunden die Fähigkeit zu haben, nicht nur das zu können, was unsere Geräte tun, sondern einiges mehr und zu einem viel günstigeren Preis. In einem in einer Fachzeitschrift erschienenen Artikel eines französischen Arztes wird behauptet, dass es von nun an möglich ist, die notwendige Software so zu programmieren, dass sie die vorhandenen Bedürnisse viel besser befriedigen können als die schweizerischen sehr teuren Geräte es tun können. Darauf wurden mehrere Bestellungen annuliert... und der überstürzte Prozessverlauf eingeleitet, welcher mit der Restrukturierung unserer Tätigkeiten im Rahmen von CARBA endete. Ich entschliesse mich zu einer vollständigen beruflichen Neuorientierung. Ich führe – auf Verlangen des inzwischen verstorbenen Jean-Pierre Pellaton, Gründer und Direktor der ISMECA (seit 1974 immer unser Lieferant) – eine Prüfung des Unternehmens durch. Ich besuche Kurse in Geschäftsanalyse, währenddessen ich gleichzeitig der praktischen Arbeit vor Ort nachgehe! Diese Arbeit dauert 18 Monate. Zwischen 1974 und 1980 erhöhte sich die Zahl der Angestellten von ISMECA von 19 auf 85 und ein äusserer Einblick in den Geschäftsgang wurde von der damaligen Direktion gewünscht (heute beschäftigt ISMECA ca. 600 Personen in den fünf Kontinenten). Aufgrund einer Ausschreibung erhalte ich ebenfalls vom jungen Kanton Jura ein Mandat; es geht um die Realisierung einer Studie, welche zum Ziel hat, die einheimische Industrie zu diversifizieren, um sie von der traditionellen Uhrenbranche unabhängiger zu machen. Was die Aufmerksamkeit der Jury damals auf sich zog, war das Setzen der Priorität auf die Neuorientierung von existierendem Industriegeflecht in andere Absatzzweige im Gegenzug zur Aufnahme von neuen Unternehmungen. 1981IBM organisiert ein Kolloquium in Israel zum internationalen Jahr der Behinderten. Ein in Frankreich arbeitender Kollege, Hok Kwee, schlägt mich dem Organisationskomitee als Redner vor, was akzeptiert wird. Ich begebe mich also nach Haïfa, um mein Referat zu halten und einen neuen Schock: I 1982Die offizielle Gründung der FST erfolgt am 16. Dezember 1982. Sie wird dank der Unterstützung des MIGROS Genossenschaftsbundes (grosse Verteilerkette in der Schweiz), der Schweizerischen Stiftung für das zerebral gelähmte Kind in Bern und der Schweizer Paraplegiker-Stiftung in Basel ermöglicht. Schon von Ende 1981 an ziehe ich in Erwägung, diese Tätigkeiten in der «technischen Hilfe» weiterzuführen, obwohl sie sich in kommerzieller Hinsicht als nicht rentabel erweisen könnten. Ich beschäftige mich zur Zeit mit der Ausarbeitung eines Projektes (genannt ISADT - Institut Suisse pour l’Application le Développement des Téléthèses). Da ich noch mehrere Kontakte in Frankreich hatte, wird das Projekt in beiden Ländern parallel durchgeführt. Die Gruppe L’OREAL hatte damals im Prinzip eingewilligt, das Projekt zu unterstützen. Das Projekt einmal ausgearbeitet scheint es mir wichtig, deren Sachdienlichkeit zu prüfen. Ich unterbreite es ungefähr 20 schweizerischen Organisationen und Institutionen, welche im Behindertenbereich tätig sind. Mit einer einzigen Ausnahme unterstützen alle die Idee. Nachdem ich die eigenen persönlichen Geldreserven aufgebraucht habe, wird mein Vater mein erster und unentbehrlicher «Sponsor» (die Banken nehmen sich nicht mal die Mühe, meine Unterstützungsgesuche zu beantworten). Die moralische Unterstützung aus den betreffenden Fachkreisen ist wohl gross, schwieriger ist es jedoch die Zusage oder Absicht zur Finanzierung eines Projekt zu erhalten. Anfang 1982 lerne ich Herrn Pierre Arnold, den damaligen Boss der MIGROS kennen (Unternehmen mit einem damaligen Umsatz von annähernd 10 Millionen Schweizerfranken). Seine erste Reaktion ist sehr ermutigend. Er vertraut die Studie betreffend Wert und Durchführbarkeit des Projektes einer seiner engsten Mitarbeiterinnen an. Frau Elisabeth Steiner ist für Unterstützungsgesuche zuständig, die an die MIGROS gerichtete werden. Während dem Jahr 1982 nehmen die Kontakte zu. Anfang September schulde ich meinem Vater ungefähr Fr. 40’000.–... Mitte September erhalte ich von der MIGROS ein Schreiben, worin sie mir ihre Unterstützung des Projektes für einen ersten Betrag von Fr. 50’000.— zusichern. Am 16. Dezember, am Tag der notariellen Unterzeichnung, welche die Gründung der Stiftung beurkundet, beträgt die Summe der Spenden oder Kreditversprechen Fr. 1’500’000.– für die nächsten fünf Jahre! Nochmals herzlichen Dank all jenen, die dies ermöglicht haben, im Besonderen an die MIGROS, an Herrn Dr. Guido A. Zäch, Präsident der Schweizer Paraplegiker-Stiftung und an Herrn Gerhard Grossglauser, Direktor der Schweizerischen Stiftung für das zerebral gelähmte Kind (die heutige Stiftung CEREBRAL, in Bern). 1983Die Stiftung CEREBRAL finanziert vier erste von der FST vorgeschlagene Projekte: • Eine Maschine zur Herstellung von Perlenketten mittels einer einzigen Befehlseingabe • Eine Strickmaschine mit kompletter Fernsteuerung • Einige Spielzeuge, die von behinderte Personen benutzt werden können • Ein System, welches die Funktionen eines PCs (APPLE oder COMMODORE 64) nachahmt Es ist vor allem das vierte Projekt, das am meisten Aufmerksamkeit erregt. Ursprünglich realisiert in Zusammenarbeit mit einem meiner Freunde, Alain Friedrich, dann mit Jean-Paul Wettstein, erster Mitarbeiter der Stiftung, ermöglicht es einer Person, für die die Benutzung einer standard Hard- und Software infolge der Behinderung unmöglich ist, dennoch den Zugang zu diesem Material. Es besteht aus mehreren Spezialtastaturen und einer Bedienung via Lichtlaufsystem, welche die Benutzung des Computers mittels einem einzigen Schalter erlaubt (Das Prinzip der CARBA-Maschinen). 20 Schweizer Schulen werden mit einem Micro-PC und den dazugehörenden speziellen Schnittstellen ausgestattet; jedes Team wird geschult und erhält ausserdem Zugang zu einer «logithèque» , welche mehrere hundert von Fachleuten für den Allgemeinbedarf geschriebene Softwareprogramme enthält. Die Finanzierung wird wieder von der Stiftung CEREBRAL übernommen. Die Resultate entsprechen sehr bald unseren Erwartungen: Der Beweis ist erbracht, dass behinderte Menschen wirklich von dieser technischen Evolution profitieren können und dass die Entwicklung der Informatik eine Chance bietet, die nicht ungenutzt bleiben sollte. Die FST besteht zu diesem Zeitpunkt aus drei Mitarbeitern und die Zahl der Personen, die täglich von unserer Arbeit profitieren, beläuft sich auf ungefähr 100 Personen. [Prix de la SNUP] 1984Wir stellen uns vor, wie wir die neu aufgekommenen Synthetischen Stimmen in unserem Bereich einsetzen können: Nichtsprechenden Menschen eine Stimme geben! Dies ist der Startschuss für das Projekt «HECTOR». Das Gerät kann sechs Sprachen, sein Inhalt ist frei programmierbar (die wenigen damals erhältlichen Apparate sprechen nur Englisch und ihr Inhalt ist vorprogrammiert...) und das ergonomische Eingabesystem mit dem es ausgestattet ist, ermöglichen den Zugang bei verschiedenen Arten von Symptomen. Nochmals besten Dank an Jean-Bernard Boissard, Theologiestudent, mit vormaliger Ausbildung als Physiker, für seine Hilfe bei der Programmierung dieser kleinen Maschine.  Einmal mehr sind wir grosser Skepsis ausgesetzt. Wir haben zum Beispiel folgende Aussagen gehört: «Es ist nicht möglich, dass ein von Geburt an lautsprachloses Kind ein solches System benutzen kann» oder «Die synthetische Stimme wird sich auf die persönlichen Beziehungen, die die behinderte Person mit seinem Umfeld unterhält, negativ auswirken» oder auch: «Mit einer solchen Vorrichtung wird einer behinderter Person ohne verbale Kommunikation jede Chance genommen, jemals eine natürliche Fähigkeiten zum Sprechen zu entwickeln...» Der Mangel an Vertrauen, den wir unseren Mitmenschen manchmal entgegenbringen ist wahrlich sehr seltsam. Die Erfahrung zeigt, dass all diese Vorbehalte unbegründet waren, obschon es sogar heute noch vorkommt, dass Fachpersonen mit wenig Erfahrung noch so denken.  «HECTOR» macht die FST weit über unsere Landesgrenzen bekannt und wir sind überzeugt, dass dies die Ursache für die 14’500 Kontakte in mehr als 47 Ländern der Welt ist, die wir seither haben! Eine zweite Generation «HECTOR» entsteht 1986. «HECTOR» erweist sich als das von ihren Benutzern bevorzugte Mittel, um ihr Image gegenüber der Öffentlichkeit zu korrigieren. Dies ist ein erfreuliches Resultat für uns. In 1984 zählt die FST 4 Mitarbeiter. 1986Zu dieser Zeit ist eine Umweltkontrolle sehr kostspielig. Sie ermöglicht bereits einer an Armen und Beinen gelähmten Person zum Beispiel durch Blasen oder Saugen die Steuerung seines Elektrobettes, der Beleuchtung, der audio-visuellen Anlagen oder die Bedienung seines Telefons. Es muss für eine Installation beim Benutzer einschliesslich der Apparate mit einem durchschnittlichen Betrag von ca. Fr. 15’000.– gerechnet werden. Alles ist verkabelt. Fernseh- und Radioapparate müssen umprogrammiert werden, damit sie mit einer Umweltkontrolle bedienbar werden. Abgesehen davon werden die vielen Kabel zu «Ketten» , die es den Benutzern verunmöglichen, sich fortzubewegen!  Das ist der Moment als «JAMES», ein total revolutionäres Konzept, in Erscheinung tritt. Es muss in Betracht gezogen werden, dass immer mehr elektronische Apparate mit einer Infrarot-Fernsteuerung benutzt werden. Eine Infrarot-Fernsteuerung mit der Fähigkeit versehen, die Codes von anderen Fernsteuerungen zu lernen und zu kopieren, lässt die Möglichkeit ins Auge fassen, die ursprünglichen Fernsteuerungen durch ein einziges Gehäuse zu ersetzen, das, in diesem speziellen Fall, durch Blasen oder Saugen benutzt werden kann. Es handelt sich um ein einzigartiges Produkt, das technisch durch Stéfan Zülli realisiert wurde. Das Know-how wird an STUDER-REVOX verkauft, eine auf dem Markt für elektronischen Hobbygeräte von hoher Qualität spezialisierte Unternehmung. Mit mehreren Unterstützungen, unter anderem der sofortigen der Schweizer Paraplegiker-Stiftung, wird das Gerät entwickelt und vor Ort evaluiert. Die sehr kostspielige Lancierung auf den Markt wird von der Schweizerischen Versicherungsgesellschaft in Genf, anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums übernommen. Seither sind es tausende von Personen, die «JAMES», vor allem in Deutschland, Frankreich, Schweden und der Schweiz benutzten oder benützen. Ende 1986 zählt die FST 8 Mitarbeiter.
1990Die ersten Etappen des Projektes «IRIS» werden in Angriff genommen: Die Idee besteht darin, die elektronischen technischen Hilfsmittel generell kompatibel zu machen, im Besonderen durch die Schaffung eines Standards und den Anschluss an das lokale Netz von verschiedenen ursprünglich voneinander unabhängigen Geräten. Die Finanzierung wird anfänglich mit Hilfe öffentlich/lokaler Gelder ermöglicht (Commission neuchâteloise de la Loterie Romande), später durch die Unterstützung der Europäischen Kommission im Rahmen der Porjekte M3S, FOCUS, SPRINT IMMEDIATE und ICAN. Ich werde durch das Bundesamt für Erziehung und Wissenschaft sehr dazu ermutigt, mich dem Netz der europäischen Forschungsprogramme anzuschliessen. Mein erster Kontakt findet 1990 in Brüssel statt. Wir sind 800 Kandidaten bei diesen Projekten. Ich weiss nicht, ob ich ohne die zuvor genannte Unterstützung den Mut gehabt hätte, mich in dieses Vorhaben zu stürzen! Dieses Projekt wird schlussendlich nicht nach dem Wunsch der FST beendet. In 1998 entschliessen wir uns sogar, uns aus einem der Neben-Projekte zurückzuziehen, da wir der Ansicht sind, dass der Mehrwert, der durch die Forschungs- und Entwicklungsarbeit erzeugt wird, der momentanen Lage nicht mehr wirklich entspricht (das Projekt wird etwas mehr als ein Jahr später durch die Europäische Kommission abgebrochen). M3S (Name des Protokolls für die Entwicklung der Kommunikation) und IRIS sind jedoch im Wettstreit. Zwei weltbekannte Unternehmen benutzen das selbe Prinzip und die gleichen Grundlagen. Es handelt sich um «DX», der Firma CONTROL DYNAMIC (Firma in amerikanischen Händen) und «PILOTE +» der Firma PENNY AND GILES. Diese beiden Unternehmen sind ursprünglich entweder mit dem Forschungsprojekt verbunden oder in ihren ISO-Standard-Kommissionen tätig, die bei dieser Gelegenheit eingesetzt wurden. Die FST investiert auch beträchtliche Mittel in dieses Projekt und ist gezwungen zuzugeben, dass es ihr nicht gelingt. Die damals von der FST beschäftigten Ingenieure machen aus Ihrer Enttäuschung kein Geheimnis, mehrere Jahre Forschungsarbeit aufzugeben zu müssen. In diesem Jahr rüstet sich die FST mit einem betriebsinternen Datenerfassungssystem aus: «ANTIOPE». Dieses auf unsere Bedürfnisse hin realisierte Programm enthält all unsere Tätigkeiten bezüglich unserer Kunden und ermöglicht es, uns über die Fabrikationen und das Inventar zu informieren und uns gleichzeitig jederzeit über den Stand der Dinge auf dem Laufenden zu halten. Ohne Zweifel können wir es uns dank dieser stützenden Hilfe erlauben – die Realität natürlich stets vor Augen haltend - doch auch mal etwas zu träumen. Anfangs 1991 zählt die FST 11 Mitarbeiter. Von diesem Zeitpunkt an verfügen wir über ein Informatikprogramm, das speziell dazu entwickelt wurde, unsere Tätigkeiten genauestens zu überblicken. An die 460 Personen jährlich profitieren von unseren Dienstleistungen. 1991Der Umzug der FST in grössere Räumlichkeiten machen es möglich, ein Kursprogramm für Fachleute auszuarbeiten. Ziel ist es, unser Know-how so gut wie möglich weiter zu verbreiten, damit vor allem unsere eigenen Einsätze vor Ort verkürzt werden können. Seither haben mehr als 2’200 Personen diese Schulungskurse besucht und .... der durchschnittliche Zeitaufwand unserer Einsätze vor Ort ist beinahe um die Hälfte reduziert worden. Fachleute übernehmen je länger je mehr den Aspekt im Zusammenhang mit der Anwendung unserer «Telethesen», während unser Einsatz fortan immer gezielter wird. 1992Mit Unterstützung des schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (PNR 32, unter der Verantwortung von François Hoepflinger und Astrid Stückelberger), realisiert die FST in Zusammenarbeit mit Dr. James Renard, Chefarzt des geriatrischen Psychiatriezentrums der kantonalen psychiatrischen Anstalt Neuenburg, mit der Ingenieurschule in Le Locle (heute HES/SO genannt) und dem soziologischen Institut der Universität Neuenburg ein Projekt, das für Personen bestimmt ist, welche infolge Verwirrtheit zum Umherirren neigen, insbesondere solche, die Alzheimerkrankheit leiden. Ziel ist es, diese Patienten nicht mehr auf kleinstem Raum einschliessen zu müssen, sondern ihnen, unter gewissen Bedingungen, das Leben in einer freien Umgebung weiterhin zu ermöglichen. In 1995 wurde die erste Präsentation dieses Projektes im Rahmen eines Fachkongresses durch Pfiffe unterbrochen. Seither sind die stärksten Gegner zur Einsicht gekommen, dass das Vorenthalten einer Anlage wie «QUO VADIS» für solche Menschen schlussendlich eine kaum zu akzeptierende Einschränkung ihrer Freiheit bedeutet. Mit Unterstützung der Waadtländer Kantonalbank (anlässlich Ihres 150. Jubiläums) wurden rund 20 Altersheime des Kantons Waadt mit «QUO VADIS» ausgestattet. Seit 1995 arbeiten wir gemeinsam mit der dänischen Firma JENKA zusammen und können ein besser geeignetes Produkt anbieten. Von seiner Entstehung bis zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen sind mehr als 120 spezialisierte Institute der Schweiz mit diesem System ausgestattet worden. In 2001 wurde ich in Anerkennung des Beitrages «QUO VADIS» von der Neuenburger Alzheimervereinigung zum Ehrenmitglied ernannt. Erstaunlich wie sich die Dinge seit der oben erwähnten ersten Präsentation entwickelt haben! [Prix de l’Express] 1993Die Finanzierung von Telethesen durch die Invalidenversicherung (AI) ist seit 1975 bereits möglich. Seit dieser Epoche und bis 1993 schliesst der Verkaufspreis der Geräte eine Pauschale für Dienstleistungen mit ein (Informationen, Bedarfsanalyse, Suchen einer geeigneten Lösung, zur Verfügung stellen von Material zu Evaluationszwecken, Schulung des Benutzers und seiner Umgebung, Analysieren der Resultate). Diese Lösung weist zu wenig Transparenz auf und stimmt mit der uns von der IV seit einigen Jahren übertragenen Mission nicht überein, d.h. die Verwaltung des Depots, über das wir die von den Versicherten nicht mehr benötigten Hilfsmittel rezyklieren. Unter der Direktion des damaligen Vorstehers des BSV, A. Lüthy, und seinen Mitarbeitern P. Aebischer, Heinz Boner und Roger von Lerber wird der FST der Status «Ausführendes Organ der IV» zugesprochen. Von diesem Moment an sind in den Preisen für das Material die Kosten für Dienstleistungen nicht mehr enthalten; diese werden direkt und separat vom Bundesamt für Sozialversicherungen übernommen und unsere Dienstleistungen, die mit der Verwaltung des IV-Depots verbunden sind werden finanziert. Wir zählen 16 Mitarbeiter. Weit mehr als 650 Personen kommen jährlich in den Genuss unserer Produkte und Dienstleistungen. 1995Mehrere europäische Forschungsprojekte werden mit finanzieller Unterstützung des Bundesamtes für Bildung und Wissenschaft realisiert. Rund 15 Projekte wurden insgesamt und bis zum heutigen Tag durchgeführt, darunter dasjenige, welches die zweite Generation von «JAMES» ermöglichte. In 1996, wird «JAMES» in Paris die Trophäe AUTONOMIC verliehen sowie der Preis der Umweltkontrolle, womit dieses kleine Gerät zum technischen Hilfsmittel des Jahres 1996 («la téléthèse de l’année 1996») erkoren wird. Andere Projekte werden in Partnerschaft mit der PHILIPS-Gruppe in Eindhoven geführt. In diesem Fall wird das Know-how der FST zum Zweck benutzt, das Konzept und die Realisation von Produkten für die Allgemeinheit zu beeinflussen, um die Benutzung für ältere und behinderte Personen zu erleichtern (Projekt «MOVAID» und «HOMEBRAIN»). Ein anderes Projekt mit THOMSON in Frankreich hat zum Ziel, einen Lasersensor zur Erkennung der Kopfbewegungen zu entwickeln (Projekt «LAMP»). Leider wird es nicht vollendet, da es für den Benutzer zu gefährlich wäre (die benötigte Leistung des Laserstrahls erweist sich schlussendlich als zu stark). Wir ziehen uns von einem Projekt («PCAD») zurück, welches von einem Verbindungsmann geführt wird, der sich weigert, sich der Entwicklung im Bereich der Kommunikation und der für Personen mit Aphasie geeigneten Behandlung anzupassen.  Unser Team besteht zu diesem Zeitpunkt aus 22 Personen und die Zahl der Menschen, die jährlich in den Genuss unserer Produkte und Dienstleistungen kommen beträgt 923. [Prix de l’Institut Neuchâtelois] 1996Die Europäische Kommission überträgt uns erste Experten-Mandate. Dies bedeutet, Mitglied des rund 50-köpfigen Gremiums zu sein, welches auf europäischer Ebene vor allem zwei Missionen zu erfüllen hat: Die Auswahl von Projekten, die von der Unterstützung der Kommission profitieren können sowie die Beurteilung der laufenden Projekte. Seither habe ich persönlich an die 30 Projekte begutachtet und viermal an der Auswahl von neuen Projektvorschlägen teilgenommen. Ich zähle ebenfalls zu den rund 15 Personen, welche zeitweise zur Ausarbeitung von strategischen Richtlinien von neuen Rahmenprogrammen der Europäischen Union teilnimmt. - (Seite des Expertisenvertrages) Wir zählen 31 Mitarbeiter (6 davon ausschliesslich im Bereich Forschung und Entwicklung tätig) – 1100 Personen in der Schweiz kommen in den Genuss unserer Produkte und Dienstleistungen. [Prix de l’ASI] [Prix du trophé du salon automatic et prix du meilleur contrôle de l’environnement] 1997Die FST steckt in einer schweren Wachstumskrise: Administration zu schwerfällig, relativ zu kostspielige Infrastruktur sowie unangemessener Führungsstil der Direktion für eine Unternehmung dieser Grösse. Eine radikale Kursänderung wird in letzter Minute in die Wege geleitet. Herzlichen Dank an den Stiftungsrat der FST und im Besonderen an seinen damaligen Präsidenten, Herrn Dr. Guido A. Zäch, für das Vertrauen, das er während dieser schwieriger Zeit der Direktion der FST geschenkt hat. Beginn des europäischen Projektes «VISIOBOARD», welches die Möglichkeit bieten soll, eine Maschine mittels Blickkontakt seines Benutzers zu steuern (es genügt mittels Blick auf die betreffenden Tasten zu schreiben!). Diese seit 2001 zur Verfügung stehende und 2002 wesentlich verbesserte Vorrichtung, welche mit einer eigens zur automatischen Erkennung eines menschlichen Gesichtes ausgestatteten Kamera versehen ist, ist zuweilen die einzige Kommunikationsmöglichkeit eines schwerstbehinderten Menschen. Auf der technischen Seite besteht der Beitrag der FST vor allem in der Definition des Pflichtenheftes, welches es möglich macht, eine ursprünglich für die Ophthalmologie entwickelte Technologie für den Bereich der technischen Hilfsmittel umzuwandeln. Die aufgrund dieser Empfehlungen durchgeführte technische Entwicklung wird von die Firma METROVISION in Lille, im Norden von Frankreich, vorgenommen.  Das Team zählt 29 Mitarbeiter und ungefähr 1200 Personen profitieren von unseren Produkten und Dienstleistungen. [Prix DORON] [Prix Brandenberger] 1998Entwicklung einer zweiten Version von «QUO VADIS», aufgrund der in 1993 gemachten Erfahrungen auf dem Areal des geriatrischen Psychiatriezentrums der kantonalen psychiatrischen Anstalt (Neuenburg). Dieses in Zusammenarbeit mit der Ingenieurschule in Locle (HES/SO) realisierte Projekt wird im März 2002 eingeweiht. Der Präsident der Vereinigung Alzheimer Schweiz, Dr. Jürg Faes, bemerkt als Synthese in seinem anlässlich der Eröffnungsfeier geführten Referat, dass dieses Projekt wahrscheinlich zu einem der bedeutendsten während der letzten 20 Jahre erzielten Fortschritte in diesem Bereich zählt. Nochmals besten Dank an Yves Mühlebach, Ingenieur, an Dr. James Renard, Chefarzt, an Gilbert Fallet und sein Team, für ihren wertvollen Beitrag anlässlich dieses Projektes, welches durch öffentliche und private Gelder, zu denen der Fonds Junod in Genf und der Kanton Neuenburg zählen, finanziert wurde.  Dies ist auch der Beginn der wirklich allerersten Schritte beim Projekt «B.A.Bar». Der erste Prototyp wird im Rahmen einer Diplomarbeit des Technikums des Kantons Neuenburg (CIFOM) realisiert. Evaluiert wird es in Yverdon (Aphasiker), Lausanne (Kinder mit Autismus), Monthey (geistig Behinderte) und Bern (Aphasiker). 25 Mitarbeiter ermöglichen 1289 Personen unsere Dienstleistungen und Produkten in Anspruch zu nehmen. 1999Die ersten Resultate des Projektes «B.A.Bar» sind sehr ermutigend. Die Entscheidung wird getroffen, diesem Projekt eine grössere Dimension zu verschaffen. Wiederum aufgrund eines Pflichtenheftes der FST wird die Entwicklung von «B.A.Bar nach Industrienormen» einer jungen Ingenieurgruppe, EPICAR in Sitten, anvertraut. Für das Design des Gerätes wird die Haute Ecole d’Arts Appliqués (höhere Schule für angewandte Kunst) in la Chaux-de-Fonds beauftragt. Das definitive Modell «B.A.Bar» steht Ende 1999 zur Verfügung. Der Personalabbau auf Ebene der Forschung und Entwicklung und der Administration wird zum Teil durch die Zunahme der Mitarbeiter kompensiert, die an der vordersten Front unserer Aktivitäten im Einsatz sind. Im Bereich der Forschung und Entwicklung scheint sich die punktuelle Zusammenarbeit mit Teams, welche die für das eine oder andere Projekt spezifisch notwendigen Kompetenzen aufweisen, sehr vorteilhaft auf unsere künftigen Entwicklungen auszuwirken. 23 Mitarbeiter der FST setzen sich für die 1669 Personen ein, die die Dienste der FST in diesem Jahr beanspruchen.
2000Beginn der Evaluation von «B.A.Bar» in «grossem Stil». 70 Fachleute in 47 Teams betreuen während eines Jahres 100 behinderte Personen, die täglich «B.A.Bar» benutzen. Die Kosten des Projektes, die den Beginn und die weitere Entwicklung mit einschliessen, betragen annähernd Fr. 850’000.— und werden vollständig von Spendern finanziert. An dieser Stelle sei ihre Grosszügigkeit und ihr Vertrauen besonders erwähnt. Nochmals herzlichen Dank! 22 Mitarbeiter, 1916 Personen kommen in den Genuss unserer Produkte und Dienstleistungen. [Prix GDI] 2001Die Resultate des Evaluationsprojektes «B.A.Bar» werden anlässlich eines speziell dafür organisierten Seminars präsentiert. Sämtliche Teams stellen bei diesem Anlass ihre Resultate vor. Seit Januar 2001 ist «B.A.Bar» auf dem Markt erhältlich. In der Schweiz nehmen in 12 Monaten 200 Personen an den kleinen Schulungskursen teil, die wir organisieren und 250 neue Benutzer von «B.A.Bar» haben ein Gerät erhalten. 22 Mitarbeiter, 2281 Personen kommen in den Genuss unserer Produkte und Dienstleistungen. (voir les articles de presse) Die Entwicklung des Prototyps von einem Telefon, das speziell auf die Bedürfnisse einer schwer behinderten Person im Rollstuhl angepasst ist, wird mit Unterstützung einer Stiftung, welche anonym bleiben möchte, in Angriff genommen. Im Moment, wo diese Zeilen geschrieben werden, ist die Entwicklung noch in vollem Gange. 2002Unterzeichnung von zwei Abkommen mit dem Bundesamt für Sozialversicherungen. Es handelt sich um zwei Leistungsmandate. Das eine betrifft unsere Einsätze bei den Versicherten im Einzelnen, einschliesslich die Verwaltung des schweizerischen Hilfsmitteldepots, und bestätigt uns in unserer Rolle als Sachverständige, die uns gelegentlich anlässlich von Anträgen an die IV zuteil wird. Die zweite qualifiziert uns als «Dachorganisation» und reglementiert die Gesamtheit unserer Dienstleistungen von sogenanntem «generellen Interesse» . Dies betrifft zum Beispiel die Information und Schulung der Öffentlichkeit, in familiären oder schulischen Kreisen. Die Finanzierung dieser Aktivitäten konnte bis zum heutigen Tag in ihrer Gesamtheit noch nicht eruiert werden, da ungefähr 63 % der Kosten nicht vom Leistungsmandat gedeckt sind. November 2002: Wir sind noch immer 22 Mitarbeiter und unsere Aktivitäten entwickeln sich stets weiter. Wenn sich die FST über die mit Unterstützung ihrer Spender erzielten Resultate freuen kann, ist und bleibt sie sich jedoch stets bewusst, dass dies niemals eine Garantie für ein weiteres erfolgreiches Wirken voraussetzt und dass wir nie aufgeben dürfen, den an uns gestellten Erwartungen unsere volle Aufmerksamkeit zu schenken. Mögen wir diese Aufgabe noch viele Jahre erfüllen können, indem wir uns die drei in diesem Tätigkeitsgebiet wesentlichen, unzertrennbaren Parameter stets vor Augen halten, die es zu respektieren gilt: HighTech, EthIK und Taktgefühl… 20 Jahre FSTEin herzliches Dankeschön an all jene, die es dem Team der Stiftung für elektronische Hilfsmittel während diesen ersten 20 Jahren ermöglicht haben, seine Arbeit im Dienst behinderter Menschen im In- und Ausland auszuführen. An die 12’000 Personen in der Schweiz und im Ausland benutzen täglich das eine oder andere technische Hilfsmittel, das wir selber entwickelt oder aus den fünf Kontinenten importiert haben. Es ist ebenfalls wichtig, über die 10 Jahre, die der Gründung der Stiftung vorangegangen sind sowie über unsere ersten 20 Jahre ausführlich zu berichten: Das ergibt 30 Jahre leidenschaftliche Arbeit, in der nicht die Technologie selber im Mittelpunkt steht, sondern das, was man daraus machen kann. Viel Spass beim lesen. Mögen die vergangenen Jahre ein Vorbild für die nächsten 20 sein… SOLIDARISCH, ARBEITSREICH, KREATIV … und mögen wir stets und so lange dies notwendig ist, auf die zur Erfüllung unserer Aufgabe wirklich unerlässliche Unterstützung zählen können. Jean-Claude Gabus 2003In Memoriam Jean-Claude GabusAm 18. März ist Jean-Claude Gabus während einer Geschäftsreise in Paris plötzlich und unerwartet infolge eines Herzinfarktes verstorben. In seiner Funktion als Direktor der FST, Stiftung für elektronische Hilfsmittel, hat er während mehr als dreissig Jahren seine Tatkraft, seine Kreativität, seine Grosszügigkeit und seine Kenntnisse als Ingenieur in den Dienst behinderter und benachteiligter Menschen gestellt. Jean-Claude Gabus verbrachte seine Kindheit in Le Locle. Schon in seinen jungen Jahren war er ein eifriger Bastler und hatte stets nur das eine Ziel, nämlich, die beschädigten Sachen in seiner unmittelbaren Umgebung wieder funktionstüchtig zu machen. Stets liebte er es, bis auf den Wipfel der Bäume zu klettern, um die Welt von ganz Oben zu betrachten. Seit Anfang 1970, als Folge von persönlichen Erfahrungen, die ihm selber sehr nahe gingen, war er bestrebt, sich mit Hilfe von elektronischen Hilfsmitteln für die Bedürfnisse von behinderten Menschen einzusetzen. Seine ersten Erkenntnisse konnte er als Angestellter der Firma Carba in die Tat umsetzen und entwickelte eine Produktenlinie von Kommunikationshilfsmitteln. Die Schwierigkeiten bei der Vermarktung solcher Produkte und das Aufkommen der Mikroinformatik machen seiner Tätigkeit bei Carba ein Ende. In weniger als zehn Jahren haben seine Produkte bei Benutzern, Therapeuten, Lehrern, Elternvereinigungen und sogar bei der Schweizer Invalidenversicherung Anerkennung gefunden. Sein Name ist bereits über unsere Landesgrenze hinaus bekannt. Von diesem Moment an entschliesst er sich, seine berufliche Laufbahn in diesem Aufgabenbereich fortzusetzen. Unter dem Patronat der Schweizerischen Stiftung für das zerebral gelähmte Kind in Bern (Cerebral), der Schweizer Paraplegiker-Stiftung in Basel und mit Unterstützung des MIGROS Genossenschaftsbundes gibt er den Anstoss zur Gründung der Stiftung für elektronische Hilfsmittel (FST), die am 16.12.1982 ins Leben gerufen wird. Seiner Kompetenz und seinem Unternehmer- und Erfindergeist sind es zuzuschreiben, dass die FST vor allem von den Hilfsmittelbenutzern selber, aber auch von den Partnern in der Schweiz sowie auch im Ausland sehr geschätzt wird. In 20 Jahren konnten mehr als 10'000 behinderte Personen in der Schweiz und 6'000 Personen im Ausland von den Dienstleistungen und Produkten der FST profitieren. Zu den bekanntesten und hervorstechendsten Erfindungen zählt Hector (1984), das erste Gerät, das sechs Sprachen spricht und welches benutzergerecht (frei programmierbar) angepasst werde kann. Dann tritt 1986 JAMES, eine revolutionäre Fernbedienung in Erscheinung, welche mit der Funktion versehen ist, Codes zu lernen und zu kopieren, um die Bedienung von elektronischen Apparaten zu erleichtern. Dies war der Wegbereiter, um die Umweltkontrolle auf grösserer Ebene zu ermöglichen. Es folgte Quo Vadis 1, ein Sicherheitssystem, das ermöglicht, dass Personen, die infolge von Verwirrtheit (z.B. Alzheimerkranke) zum Umherirren neigen, nicht mehr auf kleinstem Raum eingeschlossen werden müssen. Quo Vadis 2, eine technisch sehr viel anspruchsvolleres Konzept, wurde auf dem Areal des geriatrischen Psychiatriezentrums der kantonalen psychiatrischen Anstalt in Perreux (Neuenburg) installiert. In 2000 wird B.A.Bar lanciert (ein Gerät, das Strichcodes frei programmieren kann und deren Inhalt beliebig wiedergeben kann). Dieses Hilfsmittel dient dazu, die Sprache und die Kommunikation zu ermöglichen oder zu erleichtern und zu stimulieren und hat neue Perspektiven beim Einsatz von technischen Hilfsmitteln eröffnet. Das Werk von Jean-Claude Gabus wäre nicht möglich gewesen ohne die Mithilfe seines Teams, dem er stets seine besondere Aufmerksamkeit gewidmet hat. Er wusste es, die Kompetenzen jedes einzelnen Mitarbeiters zu fördern und gezielt einzusetzen. Auch konnte er das Vertrauen und die Unterstützung von öffentlichen und privaten Organisationen in der Schweiz und im Ausland gewinnen, ohne deren Hilfe die Entwicklungen der FST nicht möglich gewesen wäre. Jean-Claude Gabus wurde von der Europäischen Kommission als Experte aufgeboten. Er hat sich durch seine unermüdliche Kreativität und seinen Sinn für zwischenmenschliche Beziehungen ausgezeichnet, wobei für ihn stets der Mensch selber, vor der Technologie, im Mittelpunkt stand. Diese aussergewöhnlichen Charakterzüge trugen dazu bei, dass er mit neun angesehenen Preisen ausgezeichnet wurde. Die Zukunft der FST lag Jean-Claude Gabus stets sehr am Herzen. Obschon sich diese Produkte durch ihre gute Qualität und Originalität auszeichneten, war er sich stets auch ihrer Fragilität bewusst. Er hinterlässt ein voll ausgereiftes Werk mit einer Fülle von Projekten. Jean-Claude Gabus war sehr dankbar über das Vertrauen, das ihm die Benutzer und Partner der FST entgegenbrachten. Es ist selbstverständlich, dass Jean-Claude Gabus nicht ersetzt werden kann. Der Stiftungsrat, die Direktion und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FST werden jedoch alle Kräfte dafür einsetzen, dass die Arbeiten im Sinne der Gründer fortgesetzt und die Weiterentwicklung dieser Stiftung gesichert werden kann, die unter seiner Direktion zu einer geschätzten und renommierten Fachstelle geworden ist. Dr. Laurent Junier Präsident des Stiftungsrats der FST Le Mont, 23. März 2003 Die FST hat einen neuen DirektorDer Stiftungsrat der FST hat anlässlich seiner Sitzung vom 4. Juni 2003 Herr Michel Guinand zum neuen Direktor der FST nominiert. Herr Guinand tritt die Nachfolge von Herrn Jean-Claude Gabus an, der im März dieses Jahres unerwartet verstorben ist. Michel Guinand war bis anhin in leitender Stellung verschiedener Grossfirmen tätig, dies sowohl im Ausland wie im Inland. Seit mehreren Jahren war er Mitglied des Vorstandes unserer Stiftung. Zusammen mit Jean-Claude Gabus beteiligte er sich an Projekten der Diversifikation der Hilfsmittelanwendung. Nach Ableben von Herrn Gabus erstellte er im Namen des Ausschusses eine Geschäftsanalyse, in welcher die Stärken und Schwächen bilanziert und neue Strategien definiert wurden. Der Stiftungsrat hat augrund dieser Arbeit Herrn Guinand gebeten, die Leitung der FST zu übernehmen. Der Stiftungsrat und das aktuelle FST-Team sind sehr glücklich über diese Wahl zumal Herr Guinand nicht nur beruflich hochqualifiziert ist sondern auch eine gehörige Portion menschlicher Qualitäten mitbringt, die er in seiner Führungsweise hervorragend einzusetzen weiss. 2006„Die Schweiz erobert Deutschland – ganz ohne Fussball!“ - ISAAC 2006 DüsseldorfISAAC hat in der Tat ein „AAC Camp“ ganz in der Nähe der Schweiz organisiert! Die Idee war also, die Schweizer Talker-Benutzer nach Düsseldorf zu bringen, da die deutsche Schweiz zur deutschsprachigen Delegation gehört. Letztendlich sind vier Benutzer und eine Benutzerin aus fünf verschiedenen Regionen der Schweiz nach Düsseldorf geflogen, um dort etwas Einmaliges zu erleben. Ziel dieses Projektes war, den Schweizer Benutzern und Benutzerinnen etwas mehr Selbstbewusstsein zu geben und Ihnen zu zeigen, dass viele Personen ganz ähnliche Sorgen haben wie sie. Es ging auch darum, sie dazu zu ermutigen, sich öffentlich für ihre Sache einzusetzen. Ihren Kommentaren nach zu urteilen war diese Erfahrung einzigartig und die Sache wirklich wert. Wir danken der Stiftung Cerebral, der Stiftung für behinderte Kinder in Zürich und der Firma Swisscom, die uns bei der Finanzierung dieses Projektes unterstützt haben.
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